Januar hat dieses besondere Gefühl: draußen grau, drinnen wieder Alltag. Die Pläne sind da, die Termine auch – aber du selbst bist manchmal noch irgendwo zwischen „eigentlich bräuchte ich Pause“ und „okay, wir müssen funktionieren“.
Wenn du genau das kennst, ist dieser Beitrag für dich.
Denn: Selfcare muss nicht groß sein. Sie muss nur nah genug sein, dass du sie im echten Mama-Leben erreichst. Kein Wellness-Tag, keine neue Morgenroutine um 5:30 Uhr. Sondern kleine Momente, die sich wie ein weicher Rand um deinen Tag legen.
Dein Januar darf leise sein
Du musst hier nichts „durchziehen“. Nimm dir einfach jeden Tag einen Moment – oder speichere dir die Ideen und greif zu, wenn du merkst: Ich bin gerade kurz vor „zu viel“.
Was mir dabei hilft, ist ein kleines Setup, das Selfcare sichtbar macht – nicht als Deko, sondern als Einladung:
Ein ruhiger Platz für 1–2 Sätze (ich nutze dafür ein wiederbeschreibbares Notizbuch, eine minimalistische und sanfte Pflegeroutine für Winterhaut .

24 Selfcare-Momente
Kapitel 1: Warm ankommen
1) Fensterluft + langsames Ausatmen (90 Sekunden)
Fenster auf. Schultern sinken lassen. Beim Ausatmen so tun, als würdest du beschlagenes Glas „wegpusten“.
Das ist kein Yoga. Das ist ein Reset.
2) Ein Satz, der dich hält (Journal-Moment)
Schreib: „Heute ist genug, wenn …“
Und beende ihn ehrlich. …wenn wir alle satt sind. …wenn ich kurz geduscht habe.
Wenn du dafür einen festen Platz willst, der nicht nach „noch ein System“ aussieht, ist so ein ruhiges Notebook perfekt:
3) Tee als Mini-Zeremonie
Nicht „nebenbei trinken“. Sondern: Tasse warm halten. Einmal riechen. Einmal bewusst schlucken.
So klein – und trotzdem wie eine Tür zu „ich bin auch noch da“.
4) Licht weicher machen (Selfcare Aesthetic in 10 Sekunden)
Eine Lampe aus. Ein warmes Licht an. Vielleicht eine Kerze.
Du brauchst keine neue Deko – du brauchst nur weniger „hell“.
5) Hände eincremen wie ein kleines Versprechen
Handcreme, langsam. Dabei: Kiefer locker lassen.
Ich mag im Winter Pflege, die nicht „zu viel“ ist – eher ruhig, clean, unkompliziert. Bei Santaverde findet man die richtigen cleanen Produkte.
6) „Was liegt hier eigentlich auf mir?“ (Kopf leeren)
Schreib 10 Dinge aus deinem Kopf runter – ohne Ordnung.
Dann kreise eins ein: das Einzige, das heute wirklich zählt.
Alles andere darf warten.

Kapitel 2: Skin & Soul (ruhig, langsam, schön)
7) Skincare ohne Eile (3 Minuten)
Reinigen, pflegen, fertig.
Aber: die Hände bewusst auflegen, als würdest du dich selbst beruhigen.
Wenn du gerade nach einer Winterroutine suchst, die sich wie ein Ritual anfühlt
8) Dein Spiegel bekommt einen freundlichen Satz
Beim Eincremen: „Ich mache das gut genug.“
Ja, das klingt kitschig. Funktioniert trotzdem.
9) Mini-Vision-Board – nur für Stimmung
Keine „Ziele“. Nur Gefühl.
Speicher dir 6 Bilder: warmes Frühstück, ruhige Haut, Spaziergang, aufgeräumte Ecke, Tee, weiches Licht.
Wenn du das gern analog festhältst: eine Seite fürs Sammeln/Notieren
10) Gesichtsmassage in 60 Sekunden
Wangen, Kiefer, Schläfen – ganz sanft.
Du wirst überrascht sein, wie viel Stress dort sitzt.
11) „Ein schönes Ding“ (Achtsamkeit ohne Aufwand)
Heute suchst du bewusst eine Sache, die schön ist: Licht an der Wand. Dampf vom Tee. Kind, das konzentriert malt.
Nicht fotografieren müssen. Nur merken.
12) Abendpflege als Abschluss-Signal
Wenn der Tag zu laut war: Skincare als „Jetzt ist Schluss“-Ritual.
Ein Satz dazu: „Für heute reicht’s.“
Kapitel 3: Körper entlasten (weil mental load körperlich wird)
13) Beine hoch, Gedanken runter
5 Minuten Beine hoch. Kein Handy.
Wenn Gedanken kommen: „später“.
14) 3× Schulter-Reset
Schultern hochziehen, halten, fallen lassen. Drei Mal.
Das ist wie ein „Stopp“-Knopf für den Körper.
15) Waden- oder Fußsohlen-Release (2 Minuten)
Wenn du den ganzen Tag „getragen“ hast: kurz in die Fußsohlen drücken oder Waden ausstreichen.
An Tagen, wo das nicht reicht, ist ein kleines Recovery-Upgrade angenehm. Bei Hyperice findet man genau das richtige!
16) Wärme statt Willenskraft
Wärmflasche, warme Dusche, warme Suppe.
Klingt banal – ist oft das, was wirklich reguliert.
17) 10-Minuten-Spaziergang ohne Aufgabe
Kein Schrittziel. Kein Podcast. Nur du und Luft.
Wenn du nur einmal um den Block schaffst: zählt.
18) „Körperfrage“ im Journal
Schreib nur: „Mein Körper braucht heute …“
Und erlaube dir eine ehrliche Antwort.
Wenn du diese Mini-Check-ins gern sammelst
Kapitel 4: Der Alltag wird leichter (nicht perfekt)
19) 5-Minuten-Aufräumen mit Stopp-Regel
Timer auf 5. Wenn er klingelt, ist Schluss – auch wenn’s nicht fertig ist.
Das macht Aufräumen endlich fair.
20) „Eine Sache weniger“ (sanfter Minimalismus)
Nur eine Schublade. Nur ein Korb. Nur ein Stapel.
Keine Großaktion. Nur ein kleines „atmen“.
21) Drei Dinge für morgen
Kleidung, Tasche, Snackbox – und du hast deinem Morgen wirklich geholfen.
22) Eine Grenze als Satz üben
„Heute geht nur das Nötigste.“
„Ich melde mich morgen.“
Sprich’s einmal aus. Damit es beim nächsten Mal leichter ist.
23) Ein Mini-Moment nur für dich (2 Minuten reichen)
Tür zu, Gesicht waschen, Hände eincremen, tief ausatmen.
Das ist kein Luxus – das ist Rückkehr.

24) Abschluss-Seite: Was will ich behalten?
Schreib 3 Dinge auf, die gut getan haben.
Wähle dann eins, das du im Februar weiter machst.
Diese eine Seite pro Woche/Monat macht so viel aus – ich halte das gern in meinem Journal fest
Wenn du im Januar nur ein neues Muster übst, dann dieses: klein anfangen, freundlich bleiben.
Selfcare ist nicht die perfekte Routine. Selfcare ist der Moment, in dem du dich wieder spürst – mitten im Leben.
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