Ich mag Saisonkalender vor allem aus einem Grund: Sie nehmen mir Entscheidungen ab. Im März ist das Gold wert, weil man irgendwo zwischen „Wintervorräten“ und „endlich wieder frischer“ hängt. Wenn du dir also einen Saison Kalender Obst Gemüse wünschst, der nicht kompliziert ist, bist du hier richtig: Du bekommst einen klaren Überblick, was im März gut passt – plus eine Einkaufsliste, mit der du direkt loslegen kannst.
Wenn du saisonal einkaufen willst und es dir dabei leichter machen möchtest, sind das meine „kauft man einmal, nutzt man ständig“-Helfer:
- Wiederverwendbare Obst- & Gemüsebeutel
- Kühlschrank-Organizer Boxen
- Vorratsgläser + Etiketten (Pantry & Meal Prep)
- Meal-Prep Dosen (Reste, Suppe, Blechgemüse)
- Kräuter-Set für die Fensterbank
Das Ziel ist nicht Perfektion. Das Ziel ist: einfach einkaufen, einfacher kochen, weniger wegwerfen.

Was März besonders macht
Der März ist bei uns oft ein „Lager-Monat mit Frische-Highlights“. Heißt: Viele Gemüsesorten kommen noch aus Lagerung (super praktisch, weil sie lange halten), dazu kommen erste frische Sachen, die sich sofort nach Frühling anfühlen – vor allem Kräuter, Salate und je nach Region Radieschen.
Wenn du nur eine Sache mitnimmst: Baue deine Woche auf Lager-Basics auf und gib ihr mit Kräutern und etwas Knackigem den Frische-Kick.
Saisonales Gemüse im März
Das hier sind die typischen März-Lieblinge, die in der Familienküche wirklich funktionieren – weil sie unkompliziert sind und sich gut kombinieren lassen:
Lager-Basics (halten lange, machen satt):
Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren, Sellerie, Pastinaken, Rote Bete, Kohl (z. B. Weißkohl/Rotkohl/Wirsing – je nachdem, was du bekommst).
Frische, die sofort nach Frühling schmeckt:
Porree, Feldsalat oder erste Salate – und je nach Angebot/Region auch Radieschen.
Kräuter, die jedes „Winter-Essen“ aufwerten:
Schnittlauch, Petersilie, Dill – und Kresse (gerade mit Kindern macht das Spaß, weil sie so schnell wächst).
Kleiner Küchen-Trick: Wenn du dir unsicher bist, was du daraus kochen sollst, denk in „Baukästen“:
Kartoffel + Gemüse + Kräuter = Blechgericht / Suppe / Pfanne / Bowl.

Saisonales Obst im März
Obst ist im März meistens einfacher, als man denkt: Es sind vor allem Äpfel (oft aus Lagerung) und je nach Region/Verfügbarkeit Birnen. Das reicht völlig, wenn du es alltagstauglich halten willst.
Äpfel sind außerdem ein echter Joker: Frühstück, Snackbox, Dessert – und wenn’s schnell gehen muss, einfach Apfelspalten + Joghurt/Quark.

Einfache Einkaufsliste für eine Woche (März)
Die Liste ist bewusst schlank. Sie ist so gebaut, dass du daraus mehrere Essen machen kannst, ohne jeden Tag neu planen zu müssen.
Gemüse (Basis):
- Kartoffeln
- Zwiebeln
- Möhren oder Pastinaken
- Porree
- Kohl (eine Sorte nach Wahl)
- optional: Rote Bete oder Sellerie
Frische + Kräuter:
- Feldsalat oder ein anderer Salat, der gerade gut aussieht
- Schnittlauch/Petersilie
- Kresse (wenn du Lust auf „Fensterbank-Frühling“ hast)
Obst:
- Äpfel
- optional: Birnen
Pantry-Helfer (wenn du’s noch leichter willst):
- Linsen oder Kichererbsen
- Joghurt/Quark
- Nüsse/Samen
Wenn du die Einkaufsliste gern sichtbar hast: Speichere sie dir als Notiz am Handy oder druck sie dir als A4-Liste aus – das macht den Wocheneinkauf wirklich entspannter.
Schnelle Ideen, die mit März-Zutaten immer gehen
Ein paar Kombis, die ich im März ständig mache, weil sie schnell sind und keiner meckert:
Ofenblech „März“: Kartoffeln, Möhren/Pastinaken & Zwiebeln + Kräuterquark

Portionen: 4 (als Hauptmahlzeit)
Zeit: 15 Min Vorbereitung + 35–45 Min Backzeit
Zutaten – Ofengemüse
- 800 g Kartoffeln (vorwiegend festkochend)
- 300 g Möhren oder Pastinaken (oder gemischt)
- 2 Zwiebeln (ca. 250 g)
- 3 EL Olivenöl
- 1½ TL Salz
- ½ TL mildes Paprikapulver (optional, kinderfreundlich)
- ½ TL getrockneter Thymian oder Rosmarin (optional)
- Pfeffer (optional, für Erwachsene am Tisch)
Optional (für mehr Röstaroma): 1 TL Honig/Ahornsirup oder 1 TL Senf im Öl verrühren
Zutaten – Kräuterquark
- 250 g Quark (20% oder Magerquark)
- 100 g Joghurt (oder 3–4 EL Milch/Wasser zum Cremig rühren)
- 2–3 EL gehackte Kräuter (Schnittlauch, Petersilie, Dill – was da ist)
- ½ TL Salz
- 1–2 TL Zitronensaft oder 1 TL Apfelessig
- 1 kleine Knoblauchzehe (optional, sehr fein gerieben)
Zubereitung Schritt für Schritt
1) Ofen vorbereiten
Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze (oder 200°C Umluft) vorheizen.
Ein Blech mit Backpapier auslegen.
2) Gemüse schneiden (wichtig für gleiche Garzeit)
- Kartoffeln: in 2–3 cm Stücke (nicht zu klein, sonst werden sie trocken)
- Möhren/Pastinaken: längs halbieren und in sticks oder dicke Scheiben
- Zwiebeln: in Spalten schneiden (die halten so besser zusammen)
3) Würzen
Gemüse in eine große Schüssel geben. Öl, Salz und optional Paprika/Thymian dazu.
Alles gut vermengen, bis jedes Stück leicht glänzt.
4) Rösten
Gemüse auf dem Blech verteilen (nicht übereinander stapeln).
35–45 Minuten backen, dabei nach 20 Minuten einmal wenden.
Fertig ist es, wenn Kartoffeln goldbraun sind und die Ränder knusprig werden.
Kinderfreundlicher Trick: Wenn du sehr weiche Möhren möchtest, schneide sie etwas dünner als die Kartoffeln.
5) Kräuterquark rühren
Während das Blech im Ofen ist: Quark + Joghurt cremig rühren.
Kräuter, Salz, Zitrone/Essig (und optional Knoblauch) unterheben. Abschmecken.
Ofengemüse auf Teller, Kräuterquark dazu.
Optional: ein paar extra Kräuter oben drauf.
- Sattmacher-Upgrade: 1 Dose Kichererbsen (abgetropft) die letzten 15 Min mitrösten
- Mehr Frühlingsgefühl: kurz vor Ende Lauch/Porree in dünnen Ringen mit aufs Blech
- Crispy-Finish: 1–2 EL Semmelbrösel oder Parmesan (für Erwachsene) 10 Min vor Ende drüber
Am besten in Pfanne oder Airfryer kurz aufknuspern (Ofen geht auch).
Reste halten 2 Tage im Kühlschrank.
Porree-Kartoffel-Suppe (mild & cremig)

Portionen: 4
Zeit: 10 Min Vorbereitung + 25 Min Kochen
Zutaten
- 1 Zwiebel (ca. 100 g), fein gewürfelt
- 1 Knoblauchzehe (optional), fein gehackt
- 2 Stangen Porree (ca. 500 g)
- 600 g Kartoffeln (mehlig oder vorwiegend festkochend)
- 1 EL Butter oder Olivenöl
- 900 ml Gemüsebrühe
- 150 ml Sahne (oder Kochsahne) (für leichter: 100 ml Sahne + 50 ml Milch)
- 1 TL Salz (nach Geschmack)
- ½ TL mildes Paprikapulver (optional)
- 1 Prise Muskat
- Pfeffer (für Kinder erst am Tisch)
- ½ Bund Schnittlauch (oder 2–3 EL TK)
Optional (für Erwachsene): knusprige Speckwürfel, Croutons, ein Spritzer Zitrone
Zubereitung
- Porree richtig putzen (wichtig, sonst knirscht’s):
Porree längs einschneiden (nicht komplett durch), unter fließendem Wasser gründlich ausspülen. Dann in feine Ringe schneiden. - Ansatz:
Butter/Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel (und Knoblauch) 2–3 Minuten glasig dünsten. - Porree anschwitzen:
Porree dazugeben, 4–5 Minuten bei mittlerer Hitze mitdünsten. Er soll weich werden, aber nicht bräunen. - Kartoffeln dazu:
Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden (ca. 1,5 cm). Mit in den Topf geben, kurz mitrühren. - Köcheln:
Brühe angießen, aufkochen, dann 18–20 Minuten leise köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. - Cremig machen (Kinder lieben’s so):
Topf vom Herd nehmen. Mit Pürierstab cremig mixen.
Tipp: Wenn du etwas Struktur magst: nur ¾ pürieren und ein paar Stückchen lassen. - Finale:
Sahne einrühren, nochmal kurz erwärmen (nicht stark kochen). Mit Salz, Muskat und ggf. Paprika abschmecken. Schnittlauch drüber.
- Pfeffer wirklich lieber erst am Tisch.
- Wenn dein Kind empfindlich ist: einen Teil extra abfüllen, bevor du stärker würzt.
Aufbewahren
- Im Kühlschrank 2–3 Tage.
- Einfrieren klappt super ohne Sahne (Sahne nach dem Auftauen einrühren).
Kohl-Salat mit Apfel (frisch, hält gut im Kühlschrank)

Portionen: 4 als Beilage (oder 2 als Bowl/leichte Mahlzeit)
Zeit: 15 Min + 10 Min Ziehzeit
Zutaten
- 400 g Weißkohl (oder Spitzkohl), sehr fein geschnitten
- 1 Apfel (ca. 180 g), in feinen Stiften
- 1 kleine Möhre (optional, ca. 80 g), grob geraspelt
- ½ TL Salz (für den Kohl)
Joghurt-Dressing
- 150 g Naturjoghurt (oder Skyr für mehr Protein)
- 1 EL Mayonnaise oder 1 EL Olivenöl (beides geht)
- 1 EL Apfelessig (oder Zitronensaft)
- 1 TL milden Senf
- 1 TL Honig oder Ahornsirup
- Pfeffer (optional)
- ggf. 2–3 EL Wasser/Milch zum Verdünnen
Optional: 1–2 EL Sonnenblumenkerne oder Walnüsse (toll fürs Crunch)
Zubereitung
- Kohl „massieren“ (macht ihn zart):
Fein geschnittenen Kohl in eine große Schüssel geben, Salz drüber.
2–3 Minuten mit den Händen kneten/massieren, bis er weicher wird und etwas Saft zieht. - Ziehen lassen:
10 Minuten stehen lassen. Das ist der Unterschied zwischen „hart“ und „richtig gut“. - Dressing rühren:
Joghurt, Mayo/Öl, Essig, Senf, Honig verrühren.
Wenn du es cremiger/leichter willst: mit 1–3 EL Wasser verdünnen. - Apfel & Möhre dazu:
Apfel in Stifte schneiden (optional kurz mit Zitronensaft mischen, damit er nicht braun wird).
Mit Möhre zum Kohl geben. - Mischen & abschmecken:
Dressing unterheben. Nach Geschmack noch einen Spritzer Essig/Zitrone oder etwas Honig dazu. - Kurz kalt stellen:
15–30 Minuten im Kühlschrank = schmeckt noch runder und bleibt schön knackig.
Aufbewahren
- Hält im Kühlschrank 2 Tage sehr gut.
- Tipp: Wenn du’s super crunchy willst, Apfel erst kurz vor dem Servieren rein.
Snackbox-Liebling: Apfelspalten + Joghurt/Quark + Nussmus

Portionen: 1 Snackbox (oder 2 kleine Portionen)
Zeit: 5 Minuten
Zutaten
- 1 Apfel (ca. 150–180 g)
- 150 g Joghurt oder Quark (für cremiger: Quark + 1–2 EL Milch)
- 1 EL Nussmus (ca. 15 g, z. B. Mandelmus oder Erdnussmus)
- optional: ½ TL Zimt
- optional: 1 TL Honig/Ahornsirup (wenn du’s süßer willst)
- optional: 1–2 EL Granola/Haferflocken (separat mitnehmen)
Zubereitung & Packing-Tipps
- Dip vorbereiten:
Joghurt/Quark in ein kleines Schraubglas oder Dip-Döschen füllen.
Nussmus oben draufgeben und nur leicht swirlen (sieht hübsch aus). - Apfel schneiden:
In Spalten schneiden. Wenn ihr unterwegs seid und der Apfel nicht braun werden soll:
kurz mit ein paar Tropfen Zitronensaft mischen oder direkt luftdicht verpacken. - Snackbox bauen:
Apfel in ein Fach, Dip ins kleine Döschen.
Optional Granola getrennt mitnehmen, damit es knusprig bleibt.
So bleibt dein Einkauf länger frisch (ohne extra Aufwand)
Du brauchst keine fancy Systeme – aber zwei kleine Dinge helfen wirklich:
- Eine „Snack-Zone“ im Kühlschrank: eine Box nur für Obst/knackiges Gemüse. Wenn es sichtbar ist, wird es gegessen.
- Kräuter wie Blumen behandeln: in ein Glas Wasser stellen und locker abdecken – hält oft deutlich länger.
- Kohl separat lagern, wenn möglich, damit er nicht alles „mitduftet“.
- Äpfel getrennt lagern, wenn du Platz hast (sie lassen anderes schneller reifen).
Der März muss kein komplizierter Saison-Monat sein. Wenn du dich an einen einfachen Saison Kalender Obst Gemüse hältst, wird Einkaufen automatisch leichter: Lager-Basics geben dir Sicherheit, Kräuter und etwas Frisches machen’s „frühlingshaft“. Und mit einer klaren Einkaufsliste ist die Woche schon halb gewonnen.
Hinweis: Einige Bilder in diesem Beitrag sind KI-generierte Beispielbilder und dienen ausschließlich der Inspiration.
Hinweis: Dieser Beitrag kann Affiliate-Links enthalten. Für dich bleibt der Preis gleich, ich erhalte ggf. eine kleine Provision.








